Leidenschaftliches Zusammenspiel mit toller Dynamik

Begeisterten mit Stücken des legendären Musikers Django Reinhardt: Gitarrist Fabian Huger, Peter Westhoff, Bass, Gitarrist Daniel Beurer, und Michael Lauenstein, Akkordeon.

 

VS-VILLINGEN. Manouche, das ist der Name der in Frankreich lebenden Sintis. Manouche heißt die Band aus der Region, die im Theater am Turm in Villingen temperamentvollen, flotten Gipsy-Swing spielte. Sie hat sich seit 14 Jahren in wechselnder Formation dem Erbe Django Reinhardts verschrieben, der bei der Verbreitung des "Jazz­Manouche", eine eigene Kunstform, die wichtigste Rolle spielte.

Gleich zu Beginn zeigte die Band unter dem Applaus der Zuhörer ihr solistisches Können.

Da ist der Musiker Daniel Beurer, Solo-Rhythmusgitarre. Fabian Huger, der den rhythmischen und harmonischen Hintergrund liefert. Peter Westhoff, Bass, und Michael Lauenstein, der mit erstaunlichen technischen Kunststücken das Akkordeon beherrscht. Gemeinsam ist den vier Musikern das kraftvolle, leidenschaftliche Zusammenspiel mit unglaublicher Dynamik.

Zur Interpretation von bekannten Stücken Reinhardts überraschte Beurer immer wieder mit unterhaltsamen Anekdoten aus dem unsteten Leben des Nomaden Reinhardt, der bereits zu Lebzeiten eine Legende war. Der Musiker, der nie eine Schule besuchte, weit außerhalb der bürgerlichen Gesellschaft stand und dank seiner Begabung und Ausdauer eine komplexe Musik, die bis heute aktuell ist, entwickelte.

Die vier Musiker versetzten die Zuhörer in die Träume der 40er-Jahre mit Musik aus dem Album Djangologie von Reinhardt und Grappelli. Sie präsentierten bekannte Melodien wie "Django’s tiger" oder "I can give you anything but love" und beendeten den ersten Teil mit dem eher verträumten Walzer "Choti". Das unvergessliche "I’ll see you in my dreams" über das von ­Beurer gesungene Lied "Rosetta" wurde der Abend mit dem allseits bekannten "Mr. Sandman" beendet. Das faszinierte Publikum dankte für das tolle Konzert und die überraschenden Erzählungen aus dem Leben Reinhardts mit frenetischem Beifall.

 

Quelle: Schwarzwälder Bote, 01.08.2017 - von Renate Zährl

 

 

 

Ein Musikfest für Swingbegeisterte

Die Gypsy-Swing-Band Manouche begeistert mit einem beseelten Konzert in der Färbe

 

SINGEN  –  Als  Manouches  bezeichnen sich die in Frankreich lebenden Sinti – zu ihnen gehörte auch der heute hochverehrte  europäische  Jazz-Musiker Django Reinhardt. Mit seinem Wirken hat er  einen eigenen Musikstil entwickelt, der in der heutigen Zeit Gypsy-Swing genannt wird. Manouche heißt denn auch eine vierköpfige Kapelle aus der Schwarzwald-Baar Region, die sich ganz dem Erbe Django Reinhardts verschrieben  hat  –  und  in der  brechend vollen Singener Färbe ein tolles Konzert gab.

Nicht nur gute Musik gab es an diesem Abend, sondern zwischen den Stücken auch Anekdoten aus dem Leben Reinhardts. So überraschte es manche Zuhörer, dass der geniale Musiker einst infolge eines Unfalles nur mit zwei Fingern Gitarre spielte und weder schreiben noch (Noten) lesen konnte. Eigentlich unvorstellbar bei der intelligenten und komplexen Musik Reinhardts, die an  diesem  Abend  kongenial  von  der Gruppe Manouche interpretiert wurde.

Die Musiker Daniel Beurer (Jazz-Gitarre),  Michael  Lauenstein (Akkordeon), Lothar Binder (Rhythmus-Gitarre) und Peter Westhoff  (Bass)  präsentierten in der Färbe mit Swing und Valses musettes sowohl Verträumtes als auch Temperamentvolles. Beurer spielte seine Gitarre, unterstützt durch die mitunter extrem schnellen Akkordwechsel von Lothar Binder, im Sinne Reinhardts als  kräftiges  Melodie-  und  veritables Rhythmusinstrument.  Der  Kontrabass von Peter Westhoff  klang dezent, wartete aber immer wieder mit satten Beats auf. Westhoff  trug neben den erwartungsgemäß dominierenden Gitarren ebenso zum guten Gesamteindruck bei wie der herausragende Michael Lauenstein, der auf seinem Akkordeon bei seinen Soli immer wieder seine Virtuosität unter Beweis stellte. Die Verbindung von Swing-Melodien und Musetten ließ die Füße vieler Zuhörer nicht stillhalten. Vor allem Daniel Beurer und Michael Lauenstein wurden regelmäßig für ihre Soli begeistert beklatscht. Sie verstanden es perfekt, mit ihrem harmonischen Spiel die wohlige Atmosphäre der Singener Theaterkneipe noch zu verstärken.

 

Quelle: SÜDKURIER, 21. Februar 2017 - von Manfred Lehn

 

 

Leckerbissen für Jazzbegeisterte

Manouche spielt im Rahmen des 26. Hochschwarzwälder Jazzsommers im Kloster Riedern. 

 

ÜHLINGEN-RIEDERN (vfyd). Im 26. Hochschwarzwälder Jazz-Sommer hat die Hochschwarzwald Tourismus GmbH zum Konzert mit Manouche ins Kloster in Riedern am Wald eingeladen. Jazzbegeistertes Publikum füllte das Treppenhaus und bereits nach wenigen Takten war klar: es darf sich auf einen musikalischen Leckerbissen freuen.           


Die Band aus dem süddeutschen Raum, die aus professionellen beziehungsweise semi-professionellen Musikern besteht, hat sich ganz dem Erbe Django Reinhardts verschrieben. Temperamentvoll und spielfreudig ziehen Manouche die Zuhörer in ihren Bann und nehmen sie mit auf die Reise. Das Publikum lernt den exzentrischen Musiker Django Reinhardt kennen, der hochbegabt autodidaktisch schlussendlich eine eigene Musikform begründete, den Gipsy Swing. In unterhaltsamen Anekdoten aus dessen Leben steht neben dem genialen Musiker an diesem Abend aber auch der Mensch Django Reinhardt im Scheinwerferlicht. Köstlich amüsieren sich die Konzertbesucher über die Geschichte, dass Djangos Frau ihn zeitweise huckepack von der Wohnung bis zur nächsten Metrostation getragen hat, damit seine Schuhe vor dem Konzert nicht vom Straßenstaub verschmutzten.           

Immer wieder darf sich ein einzelnes Instrument solistisch in den Vordergrund spielen und über den spontanen Applaus des Publikums freuen, um dann wieder im gleichberechtigten Quartett zu brillieren.

Das begeisterte Publikum erlebte einen musikalischen Ohrenschmaus und schloss Manouche, Django Reinhardt und insbesondere auch dessen Frau Naguine an einem Konzertabend der Extraklasse ins musikalische und zwischenmenschliche Herz. Mit Standing Ovations brachten die Zuhörer ihre Begeisterung zum Ausdruck und die Musiker gaben gerne die geforderte Zugabe.

Manouche: Daniel Breuer (Jazz-Gitarre), Dorin Grama (Akkordeon), Hans-Peter Müller (Rhythmus-Gitarre), Peter Westhoff (Bass).

 

Quelle: Badische Zeitung vom 15. Juni 2016 - von vfyd.

 

 

Feiner Gypsy-Jazz von "Manouche"

Band entführt im Buch-Café Gessler 1862 in die vierziger Jahre

 

FRIEDRICHSHAFEN - Die Buchhandlung Gessler hat den Mittwochabend ganz dem Gypsy-Gitarristen Django Reinhard gewidmet: Die Schwarzwälder Band „Manouche“ (Französisch für „Zigeuner“) hat Musik nach seinem Vorbild zum Besten gegeben.

Die Musiker entführten ihr Publikum in die vierziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts. „Django war eine schwer greifbare Persönlichkeit“, erklärte Gitarrist Daniel Beurer und gab eine Anekdote nach der anderen über den „Zigeunergitarristen“ zum Besten: Unter anderem dass Reinhard, um zu Auftritten mit sauberen Schuhen zu erscheinen, von seiner Frau Huckepack zur U-Bahn getragen wurde. Denn im Viertel, wo die Sinti und Roma lebten, gab es damals keine geteerten Straßen. Oder auch, dass der extravagante Instrumentalist eine Vorliebe für große Autos hatte – aber nie einen Führerschein. Oder wie er nach Amerika gereist war, um festzustellen, dass das Beste an Amerika „die Stimme Frank Sinatras“ sei. Unterhaltsam verbrachte das Quartett ein gut zweieinhalbstündiges Wohnzimmerkonzert mit den Gästen, die im Laufe des Abends sogar noch zahlreicher wurden. Sogar ein Urlauberpaar stieß spontan hinzu, um den Gypsy-Jazz-Klängen zu lauschen. Flotte Töne mit ein bisschen Swing, der ein oder andere tanzbare Song und dann wieder eine Valse Musette mit einem etwas langsameren Dreivierteltakt zum Mitschunkeln erklangen in der Buchhandlung.

„A weng schwäbisch“

Hans-Peter Müller gab einen Chanson zum Besten und überraschte mit sonorer Stimme, die auch vergessen ließ, dass seine französische Aussprache – zumindest laut Meinung mancher Zuhörer – „a weng schwäbisch“ klang. Bravorufe und begeisterter Applaus erklangen nach jeder Nummer und die Stimmung in der vertrauten Runde war den ganzen Abend lang auf einem herzlichen Niveau.

Michael Lauenstein spielte federleichte Läufe, elegante Triller und wirkte selbst bei den schnellsten Tonfolgen noch ganz und gar entspannt an seinem Akkordeon. Behände, flott und melodisch erklang seine Ziehharmonika und begeisterte das Publikum.

Abgerundet wurde der harmonische Gesamtklang des Quartetts von Peter Westhoff am Kontrabass. Einzig und allein die technische Verstärkung war am Anfang des Abends ein wenig übertrieben. In lauschiger Atmosphäre würde man die vier Musiker doch gern ohne die ganze Technik sehen. Nichtsdestotrotz verlangten die Zuhörer den Vieren – zu Recht - gleich drei Zugaben ab.

 

Quelle: Schwäbische Zeitung vom 15.04.2016 - von Lena Reiner

 

Gypsy-Jazz im Theater am Turm

Musik – „MaNouche“ tritt mit traditionellem Winterkonzert auf

 

VS-VILLINGEN

Bisher immer zum Jahresende, sollte es dieses mal zum Jahresanfang sein: Die Band „MaNouche“ gab ihr traditionelles Winterkonzert am Dreikönigstag im Theater am Turm. „MaNouche“, zu deutsch „Zigeuner“, existiert seit zwölf Jahren und führte mit Gypsy-Jazz à la Django Reinhardt am Mittwochabend auf ihrem Villinger Konzert durch den Abend.

Mit Jazz-Stücken, die unter anderem die Namen „Choti“ oder „Si Jamais“ tragen, sorgten sie für gute Laune und ausgelassene Stimmung im Publikum. Vom ersten Song an ernteten sie immer wieder spontanen Beifall für die 40er Jahre-Musik.

Unterstützung bekam die dreiköpfige Band, bestehend aus Daniel Beurer (Gitarre), Peter Westhoff (Kontrabass) und Hans Peter Müller (Pompe, Vocal), an diesem Abend von Sylvia Oelkrug an der Geige und Michael Lauenstein am Akkordeon. Dies jedoch nicht zum ersten Mal, so treten Oelkrug (seit neun Jahren) und Lauenstein (seit drei Jahren) regelmäßig gemeinsam mit „MaNouche“ auf.

 

Anekdoten aus dem Leben

An diesem Abend sollte nicht nur die Musik Django Reinhardts eine Rolle spielen. Vielmehr erzählte Daniel Beurer zwischen den Stücken Anekdoten aus dem Leben des in Belgien geborenen und in Frankreich aufgewachsenen Künstlers. Die Zuhörer des ausverkauften Theaters erfuhren beispielsweise, dass Reinhardt, anders als erwartet, von der Besatzung der Nazis in Paris profitierte und Gastspiele in russischen Nachtlokalen gab. Beurer berichtet auch davon, dass Django Anführer eine Pariser Jugendgang und Analphabet war.

Der Schwarzwälder Bote besuchte die fünf vor ihrem Auftritt hinter der Bühne. „Ich spiele heute in meinem Elternhaus“, erklärt Hans Peter Müller auf die Frage, wie es sei, heute in Villingen aufzutreten. Auf ihre Erwartungen angesprochen, erklärt die aus Freiburg stammende Geigerin Sylvia Oelkrug Folgendes: „Ich erwarte Spaß und wunderschöne Momente“. „Wir hoffen auf ein begeistertes Publikum und dass der Funke überspringt“, ergänzt Müller.

Der Funke scheint derweil auf das Publikum übergesprungen zu sein: „Sie spielen durchweg alle gut – das ist so handgemachte Musik. So zu spielen, ist mein Ziel“, schwärmt Artur Schweizer aus Tennenbronn begeistert. Der Musiker (Steirische Harmonika) erklärt, dass es für ihn der zweite Besuch eines „MaNouche“-Konzerts gewesen sei und er die natürliche Art der Band schätze. Wer sich in Villingen selbst von „MaNouche“ überzeugen möchte, muss sich bis zum Sommer gedulden. „Da möchten wir im Freien spielen. Zum Beispiel im Komödiengarten des Franziskaner“ erklärt der Gitarrist Beurer.

 

Quelle: Schwarzwälder Bote vom 08.01.2016 - von Martin Scheffel

 

 

Konzert steht unter dem Stern von Django Reinhardt

Das Gypsy-Swing-Trio MaNouche spielt im ausverkauften Schlachthof

 

SIGMARINGEN sz

Mit dem Konzert des Gypsy-Swing-Trios MaNouche hat die Bühnensaison im Alten Schlachthof bis zum Sommer geendet. Das Interesse an dem Konzert war so groß, dass Berndt Richtsteiger und Andi Musi vom Schlachthof noch zuätzliche Stühle aufstellten. Der Abend stand ganz unter dem Stern des Ausnahmemusikers Django Reinhardt.

Das Trio war eigentlich ein Quintett, bestehend aus zwei Gitarren, Kontrabass, Geige und dem Akkordeon. Die Musiker ließen bei ihrem Konzert am vergangenen Samstagabend das Musikgefühl der 30er-Jahre aufleben und entführten in die Welt der Chansons und des Pariser Flairs von Tanzcafés, umrahmt von den temperamentvollen und leidenschaftlichen Liedern des Gypsy Swings.

Ganz nebenbei erfuhr das Publikum einiges Interessante aus dem Leben des Musikers und Sinti Django Reinhardt, der 1910 geboren wurde. So liebte Django Reinhardt klassische Musik, konnte aber selbst weder lesen noch schreiben, geschweige denn Noten lesen. Django besuchte, so erzähle der Gitarrist, nur eine Woche lang die Schule. Doch der Musiker Reinhardt ließ sich von seiner Liebe zur Musik nicht abhalten und bearbeitet zum Beispiel „La dance“ von Edvard Grieg auf seine spezielle Weise. Die Vorführung im Schlachthof begeisterte das Publikum bis zu den Zugaben. Lieder wie „Minor Swing“, „I’ll see you in my dreams“ und „Djangos Tiger“ rissen die Zuhörer mit. Die Musiker überzeugten mit ihren Stücken und sorgten für beste Stimmung. Besonders der Akkordeonspieler zog das Publikum in seinen Bann. Einige Gäste ließen es sich daher nicht nehmen in dem wahrlich engen Gang im Schlachthof zu tanzen. Das Pariser Flair der 30er-Jahre gab es somit mitten in Sigmaringen im Alten Schlachthof.

Interessant für die Zuhörer war, dass Django Reinhardt seinen Musikerkollegen Louis Armstrong liebte und sich mit Duke Ellington auf Anhieb bestens verstand. Gemeinsam ging es dann auf eine Amerika-Tournee.

Django Reinhardt sei der erste Europäer gewesen, der in der Carnegie Hall in New York auftreten konnte.

Als Abschluss der Bühnensaison des Schlachthofs war das Konzert ein perfekter Abend.

 

Quelle:

Schwäbische.de - Lokales (Sigmaringen) - vom 24.03.2015 - von Ute Korn-Amann

 

Ein Abend voller Gypsy-Jazz

Trio Manouche mit einer Hommage an Django Reinhardt.

 

HINTERZARTEN. Verstärkt durch die Freiburger Jazzviolinistin Sylvia Oelkrug und den Akkordeonspieler Michael Lauenstein spielten Daniel Beurer (Guitarre) Hans-Peter Müller (Gitarre und Gesang) und Peter Westhoff am Kontrabass als Trio Manouche Gypsy-Jazz im vollbesetzten Foyer des Kurhaus Hinterzarten.

Django Reinhardt hat den Gypsy-Jazz in den 1930er-Jahren berühmt gemacht. Er selbst war ein französischer Sinti, ein Manouche. Geboren in Belgien, lebte er lange Jahre in einem Slumviertel vor den Toren von Paris. Schon in jungen Jahren spielte er Gitarre und Banjo in den Bals Musettes, Tanzorchesterunterhaltung um den Place Pigalle und das Viertel Montmartre in Paris und verdiente damit seinen Lebensunterhalt und den seiner Familie.

Nach einem Brandunfall konnte er Ringfinger und kleinen Finger seiner linken Hand nur noch eingeschränkt gebrauchen und musste seine Technik umstellen. Berühmtheit erlangte er mit dem Violinisten Stéphane Grappelli im "Quintette de Hot Club de France".


Die Zwischenansagen am Samstag würzte Daniel Beurer in Hinterzarten mit Anekdoten über diesen Analphabeten, der ein begnadeter Musiker war und dem sich dadurch alle Türen in Frankreich, aber auch in der Schweiz, England und den Vereinigten Staaten von Amerika öffneten. Zusätzlich zu den Saiteninstrumenten Gitarre, Banjo, Violine und Kontrabass ergänzten Sänger und das Akkordeon, das Anfang des Jahrhunderts als ein tragbares Orchester die Musik der Bals-Musettes erobert hatte, die Truppe. Verzichtet wird auf Schlagzeug, da die Gitarren den Rhythmus des Gypsy-Jazz gestalten. Mit dieser Besetzung zelebrierte das Trio Manouche nun die Stücke von Django Reinhardt (Djangology, Montagne de Saint Geneviève, Hungaria, Minor Swing, Djangos Tiger), seines Partners Stéphane Crapelli (Les Valseuses), dem Sänger und Freund Jean Sablon (Je suis seul ce soir), Tchavalo Smith aus Straßburg (Tchavolo Swing), Edward Grieg (Norwegischer Walzer), Pat Ballard (Mr. Sandman) sowie Dark Eyes vom Ukrainer Evheniy Grebenka (vertont von Florian Hermann) und schließlich Moonglow von Will Hudson und Irving Miils.

 

Raum bekommen immer wieder Soli auf der Gitarre (Daniel Beurer), der Violine (Syvia Oelkrug), dem Akkordeon (Michael Lauenstein) und dem Kontrabass (von Peter Westhoff). Die Musiker sind für sich gut, in der Besetzung, wie sich die Solisten die "Bälle" zuwerfen, überwältigend. Die Zuhörer spendeten Szenenapplaus und jubelten schon zum Ende der ersten Hälfte den Musikern zu, umso mehr am Ende des Konzertes. Der charakteristische Gypsy-Klang des Ensembles entsteht durch das Fehlen einer Bassgitarre und eines Schlagzeuges, indem so die Mittellage betont wird. Auch das Fehlen von Blasinstrumenten, die sonst dem Jazz eine charakteristische Färbung geben (Trompete, Saxofon), gibt der Musik ihren besonderen Reiz. Die virtuosen Fähigkeiten von Violinistin und Akkordeon und die rasanten Läufe der Sologitarre wiegen diese scheinbaren "Mängel" völlig auf. Es war einerseits ein Konzert auf hohem künstlerischen Niveau, gleichzeitig eine angemessene Würdigung des Ausnahmekünstlers Django Reinhardt.

So wie Daniel Beurer Django in Hinterzarten darstellte, hätte Django über den Auftritt wohl geschmunzelt: Denn ihm wäre es wahrscheinlich nie eingefallen, im schwarzen Dress Gipsymusik zu spielen. Wenigsten eine ausgefallene Krawatte hätte seinen Geschmack wohl eher getroffen.

 

Quelle: Badische Zeitung vom 15.01.2013 – von Bernhard Kleine

  1. Außergewöhnliche Klänge – das zum Quintett angewachsene Trio ManoucheFoto: Bernhard Kleine

 

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Manouche - Gipsy-Swing im Stil von Django Reinhardt. Trio, Quartett oder Quintett aus dem Raum Donaueschingen/Villingen-Schwenningen/Trossingen.